Am 24. August 1990 habe ich bei der Kripo in Wiesbaden Strafanzeige gegen meinen damals schon in Spanien lebenden Stiefvater gestellt. Das Aktenzeichen dort lautet: 020522 und die Straftatbestände waren sexueller Missbrauch von Kindern, sexueller Missbrauch von Schutzbefohlenen und Vergewaltigung. Meine Mutter zeigte ich als Mittäterin an, da sie von allem gewusst haben muss und sich durch ihr nicht handeln mitschuldig gemacht hatte. Die Kriminalhauptkommissarin, welche meine Anzeige aufnahm, war völlig entsetzt über die Details und beantragte den Erlass eines Haftbefehls gegen meinen Stiefvater. Das ganze Verfahren wurde an das Landgericht Frankfurt am Main gegeben und dort wurde geprüft, ob Spanien meinen Stiefvater an die BRD ausliefert. Leider besteht zwischen Spanien und der BRD jedoch kein Auslieferungsabkommen und so sah man von spanischer Seite davon ab ihn auszuliefern, da er Spanier ist und man die eigenen Landsleute eben nicht ausliefere.

Am 25.07.1991 schrieb die Staatsanwaltschaft Frankfurt an die deutsche Botschaft in Madrid folgendes:

Betrifft: Ermittlungsverfahren gegen MANUEL ESPEJITO-ARAGON

hier: Ersuchen an die spanischen Justizbehörden um Übernahme der Strafverfolgung

Anlage: 1 Schriftstück

Unter dem Aktenzeichen 40 Js 41050.7/90 wird hier ein Ermittlungsverfahren gegen den spanischen Staatsangehörigen Manuel ESPEJITO-ARAGON geführt. Der Sachverhalt, der diesem Verfahren zugrunde liegt und die Vorwürfe, die gegen den Beschuldigten erhoben werden, können der Sachverhaltsdarstellung vom 28. Juni 1991 entnommen werden, die beigefügt ist.

Gegen den Beschuldigten besteht deswegen Haftbefehl des Amtsgerichts in Frankfurt am Main vom 4. April 1991. Eine Durchsetzung des Haftbefehls und eine Fortführung des Verfahrens in Deutschland scheitert jedoch daran, dass der Beschuldigte nunmehr in Spanien wohnhaft ist und als spanischer Staatsangehöriger nicht von Spanien ausgeliefert wird.

Es ist daher beabsichtigt, bei dem Bundesjustizministerium in Bonn anzuregen, die spanischen Justizbehörden um Übernahme der Strafverfolgung zu ersuchen. Da ein solches Übernahmeersuchen jedoch nur Erfolg verspräche, wenn es sich im vorliegenden Fall bei den Auslandsstraftaten des Beschuldigten gemäß Artikel 340 des spanischen Gerichtsverfassungsgesetzes um "schwere Verbrechen" im Sinne der Artikel 27, 30 des spanischen Strafgesetzbuches handelt, wird um Überprüfung gebeten, ob die Straftaten, die dem Beschuldigten hier zur Last gelegt werden, diese Voraussetzungen erfüllen und ob daher mit der Übernahme der Strafverfolgung durch die spanischen Behörden gerechnet werden könnte.

Im Auftrag

Wenzel

Staatsanwalt

Nachdem Spanien Jahre verstreichen ließ und erst im April 1994 (!!!) reagierte, schrieb das Bundesministerium der Justiz am 8. Juni 1994 einen Brief an den spanischen Justizminister nach Madrid:

"Anzeige an die spanischen Justizbehörden zum Zwecke der Strafverfolgung des spanischen Staatsangehörigen Manuel Espejito-Aragon.

Zu Ihrem Schreiben vom 26. April 1994

 

-         CRIM.C.R. 5014/92

Zu meinem Schreiben vom 7. Juli 1992

- II B 5 b - 9352 E - 2B 0649 / 92 -

 

 

Mit 1 Blattsammlung

 

 

Ich beehre mich, die von Ihnen übersandten Unterlagen zurückzusenden.

Mit Schreiben vom 7. Juli 1992 habe ich zwei Ausfertigungen einer Sachverhaltsdarstellung sowie einen Aktenauszug der Ermittlungsakte der Staatsanwaltschaft bei dem Landgericht in Frankfurt am Main übersandt mit der Bitte, durch die zuständigen spanischen Justizbehörden prüfen zu lassen, ob die Strafverfolgung des spanischen Staatsangehörigen Manuel Espejito-Aragon wegen der dem Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft bei dem Landgericht Frankfurt am Main zugrunde liegenden Straftaten übernommen werden kann.

Sie übersenden mir nunmehr lediglich eine Vernehmungsniederschrift des Beschuldigten sowie die von mir mit Schreiben vom 7. Juli 1992 übersandten Anlagen. Daraus ist nicht ersichtlich, ob dem Ersuchen der Staatsanwaltschaft bei dem Landgericht Frankfurt am Main stattgegeben wurde.

Unter Hinweis auf Artikel 21 des Europäischen Rechtshilfeübereinkommens bitte ich daher um eine entsprechende Angabe.

Im Auftrag

gez.

Sommer

Anbei war die übersetzte Aussage meines Stiefvaters, der sich natürlich keiner Schuld bewusst war...:

 

Nichtamtliche Übersetzung

Aussage des Manuel Espejito Aragon, Personalausweisnummer: 31.382.186

 

In Chiclana de la Frontera am 2. März 1992 erscheint vor dem Untersuchungsrichter Nr. 1 in meinem, des Urkundsbeamten, Beisein der obengenannte, der von dem Richter ordnungsgemäß belehrt wurde und sagte, er heißt wie oben angegeben, sei als Sohn des Antonio und der Antonia am 25.12.1942 in Chiclana, Provinz Cadiz geboren, geschieden und von Beruf Gärtner und wohnhaft in Chiclana, Calle Juan Cebada (ohne Nummer oder Postfach).

 

Auf die diesbezügliche Frage sagte er, sein Rechtsbeistand sei Rechtsanwalt Javier Alonso de la Sierra.

Er wird aufgefordert, eine Ladungsanschrift in Spanien anzugeben, an die Zustellungen erfolgen sollen, oder eine Person zu benennen, die Zustellungen für ihn annehmen soll; gleichzeitig wird er darauf hingewiesen, das nach erfolgter Vorladung unter dieser Anschrift oder an die genannte Person die Hauptverhandlung in seiner Abwesenheit stattfinden kann, wenn die gegebenenfalls beantragte Strafe ein Jahr nicht überschreitet.

Er gibt dieselbe Anschrift an.

Er sei von dem Herrn Richter über den Inhalt des Artikels 24 der spanischen Verfassung und Artikel 118 der Strafprozessordnung belehrt worden. Es seien ihm die Blätter 1, 2 und 3 mit der Sachverhaltsdarstellung vorgelesen worden und er erkläre dazu, dies sei alles falsch. Er lebe tatsächlich mit Ursula Martha Heyer Resch, der Mutter von Martina .......... zusammen. Martinas Ehemann, der ein Gewohnheitsverbrecher sei, habe Ursula angerufen und Geld verlangt; zu diesem Zweck habe dieser Mann die besagte Geschichte erfunden.

Nachdem ihm das vorstehende vorgelesen wurde, bestätigt und bekräftigt er es und unterschreibt zusammen mit dem Herrn Richter. Beglaubigt.

Es folgen die Unterschriften

 

So einfach war das also.... Der eine Mistkerl beschuldigt den anderen und wäscht seine Hände in Unschuld.... Mein Ex kann ja so mies sein wie er will, aber er wollte niemals Knete von meiner Mutter und er hat auch nichts erfunden ! Meine beiden älteren Geschwister konnten keine Strafanzeige mehr stellen, da es in ihrem Fall bereits verjährt war und so fungierten sie mit dem was sie erlebt hatten und aussagten, nur noch als Zeugen. Allerdings zeigte meine kleine Schwester den Sack dann auch noch in Spanien an (sie lebte damals auch in Chiclana de la Frontera), denn auch sie hatte er von ihrem 3. bis zu ihrem 17. Lebensjahr missbraucht.

Es gab ein ewiges hin und her zwischen dem Justizministerium in der BRD und dem spanischen und der Oberstaatsanwaltschaft und dem Außenministerium etc...... 1995 erfuhr ich dann, das es sich bei den Straftatbeständen auch nach spanischem Recht um "schwere Verbrechen" handle und man in Spanien also das Strafverfahren gegen das Monster betreiben wolle.... Im Oktober 1995 wurde ich dann von dem Gericht in Chiclana de la Frontera geladen, um meine Anzeige zu wiederholen. Meine Mutter und die Bestie waren nicht erschienen, jedoch schickten sie ihren Rechtsanwalt, der meiner Vernehmung beiwohnte.

Meine Mutter hatte bei Gericht behauptet, das sie immer eine gute Mutter gewesen sei und wir niemals auch nur einen Tag in einem Kinderheim verbracht hätten und ich sowieso ein schlechter Mensch sei und schon immer gelogen hätte. Ich hatte mir - da ich diese Frau ja kenne - vom deutschen Jugendamt schriftlich bestätigen lassen, das ich in 10 Jahren in fünf Heimen und genauso vielen Pflegefamilien untergebracht war und der Richter nahm es - trotz schweren Protesten dieses Anwalts - in die Akte auf. Nach meiner Vernehmung sagte der Richter, das er den ganzen Fall wegen der Schwere an das oberste Gericht nach Madrid abgeben würde, da das Strafmaß so hoch ausfallen würde, das er es nicht aussprechen dürfe. Er glaubte mir und ich hoffte auf eine baldige Verhandlung.....

Dann vergingen wieder einige Jahre und ich schrieb mir die Finger wund.... An den deutschen Konsul in Spanien, das Gericht in Madrid, die deutsche Botschaft dort, das Justizministerium in der BRD und in Spanien, das hiesige Außenministerium und nichts geschah.... Anfang letzten Jahres teilte uns die deutsche Botschaft dann mit, das die Akte beim Gericht archiviert worden sei. Man wollte dort keine Begründung nennen und wir erhielten auch keinen Bescheid, gegen den wir eventuell und das ganz sicher, Widerspruch hätten einlegen können. Also suchte ich mit meiner kleinen Schwester - die inzwischen auch in der BRD lebte - einen Verein in Madrid, welche vergewaltigte Frauen vertritt. Sie waren sprachlos über das Vorgehen des Gerichts und erklärten sich bereit uns zwei Fachanwältinnen zu stellen, die der Sache auf den Grund gehen wollten. Also hofften wir wieder.....

Zwischenzeitlich - etwa vor fünf Jahren - heiratete meine Mutter dieses miese Schwein, zum einen wohl um zu demonstrieren, auf wessen Seite sie steht und zum anderen, damit man sie nicht an die BRD ausliefern konnte. Nach einer gewissen Zeit bekommt man - wenn man in Spanien einen Spanier ehelicht - die spanische Staatsangehörigkeit und ist somit nicht mehr auslieferbar. Die Beiden hatten ein fettes, eigenes Haus mit einem großen Grundstück, welches sie jedoch verkauften, um in eine kleine Eigentumswohnung zu ziehen. Ihr Anwalt hat vermutlich das meiste Geld aufgefressen und wie ich sie kenne, hat sie mal wieder die richtigen Leute im richtigen Moment geschmiert..... Das tat sie schon immer !

Auch die beiden Anwältinnen erreichten nichts und im April 2001 erhielten wir die Nachricht, das die Akte nicht mehr geöffnet werden wird und der Fall folglich nicht weiter verfolgt werden würde.....  Auch die Anwältinnen verstanden es nicht, konnten jedoch nichts weiter für uns tun.....

Mir geht es nicht nur um Genugtuung, die ich in keinster Weise bekommen habe. Immerhin habe ich 11 Jahre vergebens gekämpft und dieser Kinderficker läuft frei unter der Sonne Spaniens herum und da er nicht einmal 60 ist und noch immer einen hochkriegen kann, wird er sich sicher andere Kinder holen.... Wer weiß, wie viele Kinder er in den letzten 11 Jahren vergewaltigt hat ??? Wir vier haben geschwiegen und unsere Mutter hat uns nicht beschützt. Sie würde auch kein anderes Kind schützen, wenn sie es nicht mal für die eigenen getan hat !

Also habe ich mir überlegt, das ich im Internet seine Identität preisgebe und arbeite derzeit mit meiner kleinen Schwester an einer ins spanisch bersetzten Page, welche wir wohl bis Ende nchster Woche posten werden. Diese werde ich in sämtliche spanische Foren und Suchmaschinen setzen, mit dieser, meiner Hauptpage verlinken und die URL an die spanische Presse und die dortigen Fernsehsender schicken ! Wenn die spanischen Behörden ihre eigenen Kinder nicht schützen wollen, werden wir die Menschen eben warnen, denn wir wissen zu was diese Bestie fähig ist !

Spanien hat unsere Rechte als Opfer mit Füßen getreten und uns keine Chance gegeben so etwas wie Gerechtigkeit zu erfahren ! Ich nutze nun meine Chance im Internet und hoffe so viele Menschen dort unten zu erreichen wie nur möglich ! Sollte sich dieses Monster dazu entschließen,  mich wegen dem Verstoß gegen den Datenschutz anzuzeigen, soll er dies ruhig tun, denn auch Deutsche werden nicht nach Spanien ausgeliefert ! Zudem möchte ich hier in aller Form betonen, das ich ihn nicht oute, damit er zusammengeschlagen wird etc., sondern vielmehr um die Eltern zu warnen, deren Kinder in seiner unmittelbaren Nähe leben.                     

Manuel Espejito Aragon
Ursula Heyer Resch

Die Beiden sind mal wieder umgezogen und die neue Anschrift werde ich - sobald ich sie weiß - hier posten!

 

 

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